Compsa, archäologische Stätte in Italien
Compsa ist eine archaeologische Staette einer roemischen Stadt in Conza della Campania, die unter den modernen Gebaeuden und Strassen begraben liegt. Die Ausgrabungen zeigen Ruinen von Foren, Amphitheatern, Badern und anderen Bauwerken, die verschiedene Epochen der Stadtgeschichte repraesentieren.
Der Ort war urspruenglich eine Stadt der Hirpini, eines der vier Samnitenstamme, wurde aber 275 v.Chr. von Rom besiegt. Spaeter wurde die Stadt zu einem Bischofssitz erhoeht und erlebte im Mittelalter mehrere Umwelzungen durch Invasionen und Erdbeben.
Der Ort war vom 6. Jahrhundert an ein Bischofssitz und entwickelte sich zu einem religiösen Zentrum. Die Kirche Santa Maria de Foris und andere Gotteshäuser zeigen, wie wichtig die spirituelle Rolle des Ortes für die Gemeinde war.
Das Areal liegt unter der modernen Stadt und ist nur nach vorheriger Anmeldung zugaenglich, daher sollte man die lokalen Behoerden in Conza della Campania kontaktieren. Die Besuchszeiten richten sich nach der Verfuegbarkeit, und es ist ratsam, einen Fuehrer zu haben, um die Ruinen zu verstehen.
Die Staette ist eng mit dem Erdbeben von 1980 verbunden, das die moderne Stadt zerstoerte und die darunter liegenden roemischen Ruinen freigelegt hat. Spaeter wurde ein Museum im Park errichtet, das Funde wie Mosaiken und Grabinschriften zeigt, die von Archaeologen unter der Leitung von Prof. Werner Johannowsky ausgegraben wurden.
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