Monastero di San Pietro Martire, Kloster in Italien
Das Kloster San Pietro Martire war ein Dominikanerinnenkloster in Florenz, das in der Via dei Serragli in der Nahe der alten Stadtbefestigungen lag. Es handelte sich um ein einfaches, praktisches Gebaude, das auf Gemeinschaftsleben und Gebet ausgerichtet war, ohne auf besondere architektonische Pracht zu zielen.
Das Kloster wurde zwischen 1418 und 1420 gegrundet, obwohl es bereits 1312 Spuren einer religiosen Prasenz gab. Im Jahr 1557 wurde es geschlossen und zerstort, um Befestigungsanlagen um das Stadttor San Pier Gattolino zu errichten.
Das Kloster war ein Zentrum für dominikanische Nonnen, die im Alltag Gebet und handwerkliche Arbeit miteinander verbanden. Der Ort spiegelte eine religiöse Lebensweise wider, die durch Einfachheit und Gemeinschaft geprägt war.
Der ursprungliche Standort des Klosters ist heute nicht mehr vorhanden, doch die Nonnen zogen nach San Felice in Piazza um, wo heute eine Grundschule und ein Kindergarten betrieben werden. Der Bereich der Via dei Serragli bleibt ein ruhiges Viertel abseits des Zentrums, wo man die historische Umgebung durchwan dern kann.
Das berumte Triptychon von Beato Angelico, das ursprunglich fur dieses Kloster gemalt wurde, ist eines seiner fruhesten dokumentierten Werke. Das Gemalde befindet sich heute im Nationalmuseum San Marco und zeigt die kunstlerische Bedeutung, die dieser religiosen Gemeinschaft beigemessen wurde.
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