Kleines Berlin, Unterirdischer Luftschutzbunker in Triest, Italien
Kleines Berlin ist ein unterirdisches Luftschutzbunkersystem in Triest mit zwei unterschiedlichen Bereichen: Zivile Tunnelabschnitte, die von der Stadt errichtet wurden, und militärische Galerien, die von deutschen Truppen gebaut worden sind. Das Netzwerk zeigt die verschiedenen Ansätze beim Bau der Schutzanlagen, wobei beide Teile unterschiedliche Funktionen und Konstruktionsmethoden widerspiegeln.
Das System entstanden aus zwei verschiedenen Phasen: Zunächst baute die Stadt Triest Schutzräume für die Bevölkerung, dann übernahmen deutsche Truppen 1943 die Kontrolle und erweiterten die Anlagen für militärische Zwecke. Die deutsche Präsenz prägte den Bau erheblich und machte es zu einem Symbol der Besetzung während des Krieges.
Die Tunnelwände zeigen Originalmalereien aus den 1940er Jahren, die zeigen, wie Menschen damals versuchten, ihre Zufluchtsorte zu gestalten. Diese Bilder geben Einblick in den Alltag während der Luftanschläge und wie die Bevölkerung mit der Situation umging.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Bodenflächen uneben und teilweise rutschig sein können. Die Zugänglichkeit ist begrenzt und erfordert körperliche Beweglichkeit beim Gehen durch enge Gänge und beim Erklimmen von Treppen.
Ein versteckter Tunnel verband die private Residenz eines SS-Kommandanten direkt mit seinem Hauptquartier über eine spiralförmige Treppe. Diese private Verbindung zeigt, wie getrennt die Machtverhältnisse waren und gewährt Einblick in die Luxusausstattung, die für hochrangige Militärführer bereitgestellt wurde.
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