Monte Chersogno, Gebirgsgipfel im Piemont, Italien
Der Monte Chersogno ist eine felsige Pyramide von 3.026 m in den Cottischen Alpen, Untersektion Monviso-Alpen, über dem oberen Maira-Tal in der Gemeinde Prazzo. Seine Flanken fallen in alle Richtungen steil ab, außer nach Westen, wo sie sanft zum Chersogno-Pass abfallen. Das Gestein ist permischer konglomeratischer Quarzit mit Zwischenlagen von Glimmerschiefer und Rhyolith-Geröllen.
Die Quellen nennen weder eine Erstbesteigung noch eine frühe Vermessung. Der Name des Berges diente als fiktives Dorf im Film Il vento fa il suo giro (2004) von Giorgio Diritti, gedreht im Maira-Tal. Der Gipfel liegt auf dem Grat zwischen Prazzo und Acceglio; sein Gestein, permischer Quarzit und Konglomerat, gehört zu den ältesten der Cottischen Alpen.
Der Berg gab dem fiktiven Dorf Chersogno im Film Il vento fa il suo giro von Giorgio Diritti (2004) seinen Namen, der im Maira-Tal spielt. Der Gipfel liegt über Prazzo, und die Weiler Campiglione und Ussolo sind die üblichen Ausgangspunkte für Wanderer zum Chersogno-Pass.
Der klassische Zustieg beginnt in der Borgata Campiglione bei Prazzo, über einen Steig zum Passo Chersogno und weiter zum Gipfel, Schwierigkeit E. Der Pass ist auch von Elva erreichbar; die Routen von Ussolo oder vom Pelvo d'Elva sind anspruchsvoller (EE). Als Stützpunkt dient das Bivacco Bonfante am Lago Camoscere.
Der Berg gab dem fiktiven Dorf Chersogno im Film Il vento fa il suo giro von Giorgio Diritti seinen Namen; gedreht wurde im oberen Maira-Tal. Der Gipfel selbst kommt nur indirekt vor: Der Film entlehnt den Namen, nicht die Kulisse.
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