Monte Ferra, Berggipfel im Varaita-Tal, Italien
Monte Ferra ist ein Gipfel in den Cottischen Alpen und erhebt sich auf 3.094 Meter Höhe mit steilen Felswänden auf der Nordseite. Die Südseite fällt dagegen in gleichmäßigen Schutthalden ab und bietet ein anderes Bild des Berges.
Der Berg entstand aus geologischen Prozessen der Permzeit mit Konglomeratquarziten durchzogen von Glimmerschiefern aus der Sampeyre-Formation. Diese Schichten erzählen eine lange Geschichte der alpinen Gebirgsbildung.
Zu den lokalen Bergsteigertraditionen gehören Winterbesteigungen durch den nordöstlichen Strebepfeiler, wo Kletterer einen markanten Y-förmigen Couloir durchsteigen.
Der Aufstieg startet von der Reisassa-Schlucht nahe Sant'Anna di Bellino und folgt dem Pfad U65 zum Reisassa-See am Fuße des Berges. Gutes Schuhwerk und Höhenakklimation sind wichtig für diese Höhe.
Die Nordostseite beherbergt das Grassi-Tessera-Couloir, einen technisch anspruchsvollen Eisfallkletterplatz mit etwa sechs Seillängen. Diese Route lockt vor allem in den Wintermonaten erfahrene Alpinisten an.
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