Monte Ciabergia, Berggipfel im Piemont, Italien.
Monte Ciabergia ist ein Bergipfel in Piemont, der sich auf etwa 1.180 Metern Höhe zwischen Valle di Susa und Val Sangone erhebt. Der Berg besteht aus Serpentin, einem grünen Mineral, das der Gegend ein besonderes geologisches Merkmal verleiht.
Die Quellen nennen keine prähistorische Fundstätte auf dem Monte Ciabergia; das megalithische Monument gehört zur Cima Castiglione, einer eigenen Erhebung. Der Berg trägt jedoch auf seinem Nordsattel einen Block mit Schälchen (coppelle), eine Spur früherer Nutzung. Auf dem Gipfel steht zudem ein geodätischer IGM-Punkt mit der Nummer 055028, eingetragen unter der Schreibvariante „monte Ciambergia“.
Auf dem Gipfel steht eine kleine Votivnische mit einer Madonnenstatuette, die von Einheimischen aufgestellt wurde. Am nördlichen Sattel liegt ein Felsblock mit Schälchen (coppelle), kleinen in den Stein gehauenen Vertiefungen. Der Berg ist bei Geologen zudem für seine Serpentinitgesteine bekannt.
Die kürzeste Route beginnt am Colle Braida und dauert zu Fuß etwa 30 Minuten. Längere Varianten führen vom Weiler Mortera in Avigliana (etwa 1,30 Stunden) oder von Modoprato in Valgioie über den Südostgrat hinauf. Beim Aufstieg weisen Schilder auf den mykologischen Lehrraum in Rastellino nahe dem Colle Braida hin.
Auf dem Nordsattel des Monte Ciabergia liegt ein Findling mit Schälchen, kleinen in den Fels geschlagenen Mulden. Auf dem Gipfel steht ein kleines Votivbildstock mit einer Madonnenstatuette. Das italienische militärgeographische Institut führt den Gipfel unter dem fehlerhaften Namen „monte Ciambergia“ (Code 055028).
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