Monte Colombano, Berggipfel in der Provinz Turin, Italien.
Der Monte Colombano ist ein 1.658 m hoher Berg in den Grajischen Alpen und der höchste Punkt des Val Ceronda. Sein Gipfel, markiert durch einen großen Steinhaufen und einen geodätischen Punkt des IGM, liegt am Treffpunkt der Gemeinden Viù, Varisella und Val della Torre. Der Berg ist arid und steinig, mit ausgedehnten Schutthalden an seiner Ost- und Westflanke.
Der Berg bildet seit Jahrhunderten eine geografische Grenze zwischen mehreren lokalen Gemeinden und hat ihre administrative Abgrenzung geprägt. Diese natürliche Trennlinie war lange Zeit ein wichtiger Orientierungspunkt für die Verwaltung der benachbarten Tallandschaften.
Das Gebiet wird von Wanderern geschätzt, die die alten Pfade nutzen, die hier seit langem bestehen. Die Berglandschaft zeigt, wie Menschen seit Generationen mit diesem Gelände leben und es für ihre Bewegungen nutzen.
Der Aufstieg startet von einem unteren Pass, dem Colle Lunella, der die Dörfer Viù und Val della Torre verbindet. Das Gelände ist zu Fuß erreichbar, aber Besucher sollten gutes Schuhwerk und Ausdauer mitbringen, da der Pfad aufwärts führt.
Auf dem Gipfel steht ein mächtiger Steinhaufen, an dem der trigonometrische Vermessungspunkt des IGM mit der Bezeichnung „monte Colombano“ (Code 055042) angebracht ist. Das teilweise in Serpentinit umgewandelte Lherzolithgestein bildet an den Flanken ausgedehnte Blockströme mit Blöcken von einigen Dezimetern bis mehreren Metern.
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