Monte Pollino, Kalksteingipfel im Pollino-Nationalpark, Italien.
Monte Pollino ist ein Kalksteingipfel in den südlichen Apenninen, der zwischen Basilikata und Kalabrien ragt und eine Höhe von etwa 2.200 Metern erreicht. Das Gebirge erstreckt sich über ein ausgedehntes Gelände mit markierten Wanderwegen, die zu einem bewirtschafteten Schutzhaus führen.
Die Region war seit der Antike bewohnt, wie archäologische Funde in Höhlen zeigen, die auf frühe menschliche Aktivitäten hindeuten. In neuerer Zeit wurde das Gebiet 1992 zum Nationalpark erklärt und damit unter Schutz gestellt.
Der Berg liegt im Herzen eines geschützten Gebiets, in dem Wanderer auf alte Siedlungsspuren treffen, die in Felsgravuren in der Nähe erhalten sind. Diese Zeugnisse zeigen, dass Menschen seit Jahrtausenden in dieser bergigen Landschaft leben und arbeiten.
Besucher sollten mit angemessener Ausrüstung und Schichten kommen, da das Wetter in der Höhe schnell umschlagen kann. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn die Bedingungen stabil sind.
Das Gebiet beherbergt seltene Bosnische Kiefernwälder, die in Europa nur noch an wenigen Orten vorkommen und das Hochland prägen. Diese Bäume gedeihen in den rauen Bedingungen und sind für viele Besucher ein überraschender Fund bei einer Wanderung.
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