Molinetto della Croda, Steinmühle aus dem 17. Jahrhundert in Refrontolo, Italien.
Das Molinetto della Croda ist eine Mühle aus dem 17. Jahrhundert, die an felsigen Klippen gebaut wurde, wo der Bach Lierza einen etwa zehn Meter hohen Wasserfall bildet, der in einen kleinen See unterhalb der Struktur fließt. Das Wasser treibt die Mahlsteine an und ermöglicht die Verarbeitung von Getreide in diesem besonderen Ort.
Die Mühle wurde im 17. Jahrhundert errichtet und diente für fast vier Jahrhunderte den Bauern der Gegend, bevor sie 1953 ihre Tätigkeit einstellte. Nach dieser langen Zeit als Getreidemühle ist sie heute eine Erinnerung an die landwirtschaftlichen Praktiken der Vergangenheit.
Die Mühle arbeitet noch heute mit traditionellen Methoden, um zwei spezielle Maissorten zu mahlen, die in der Region seit Generationen angebaut werden. Besucher können sehen, wie diese alten Techniken der Getreideverarbeitung bis heute praktiziert werden.
Besucher können an geführten Touren teilnehmen und Vorführungen zur Getreidemahlung beobachten, während frisch gemahlenes Polenta-Mehl vor Ort erworben werden kann. Das Gelände liegt neben dem Wasserfall und bietet eine natürliche, aber unebene Umgebung mit Felsen und feuchten Bereichen.
Die Grundlagen der Mühle ruhen direkt auf dem freiliegenden Felsen, der lokal als croda bekannt ist und der Struktur über Jahrhunderte hinweg natürliche Stabilität gegen Überschwemmungen bot. Diese direkte Verbindung zwischen Gebäude und Felsen zeigt, wie Handwerker die Natur für ihre Zwecke nutzten.
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