Die Hügel des Prosecco zwischen Conegliano und Valdobbiadene, Weinbauregion in der Provinz Treviso, Italien.
Die Prosecco-Hügel zwischen Conegliano und Valdobbiadene bilden eine Landschaft mit steilen Hängen, die mit Weinbergen, Wäldern, kleinen Dörfern und traditionellen Agrarflächen bedeckt sind. Die Topographie umfasst eine charakteristische Kamm-Struktur mit länglich angehobenen Erhebungen und tiefen Tälern, die kleine Bereiche mit unterschiedlichen Bedingungen für den Weinbau schaffen.
Die Weinbautradition in der Region entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert und formte ein Schachbrettmuster von Weinbergen, das den natürlichen Konturlinien der Hügel folgt. Diese mehrhundertjährige Praxis prägte die heutige Landschaftsform, die 2019 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde.
Die einheimischen Winzer praktizieren die ciglioni-Technik, bei der begraste Erdterrassen den Boden vor Erosion schützen und traditionelle Weinbaumethoden bewahren. Diese Technik ist eng mit der lokalen Identität verbunden und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Landschaft.
Die Region durchquert ein ausgedehntes Wanderwegnetz mit mehreren Routen, von denen die längste etwa 51 Kilometer misst und regelmäßige Ruhestellen bietet. Besucher finden zahlreiche Weinkeller, die Führungen und Kostproben anbieten, daher empfiehlt sich eine Planung mit ausreichend Zeit für einzelne Stopps.
Die Landschaft zeigt eine seltene Kammstruktur mit ausgeprägt länglichen Hügeln und engen Tälern, die aufgrund ihrer geologischen Formation unterschiedliche Bedingungen für den Weinbau schaffen. Diese spezifische Geomorphologie ist selten anzutreffen und wird oft übersehen, obwohl sie entscheidend für den Charakter der hier produzierten Weine ist.
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