City walls of L'Aquila, Mittelalterliche Befestigung in L'Aquila, Italien.
Die Stadtmauern von L'Aquila sind eine mittelalterliche Befestigung, die sich über den Hügel erstreckt und einen vollständigen Umfang um das historische Zentrum bildet. Mehrere ursprüngliche Eingangstore und Beobachtungspunkte bleiben heute funktionsfähig und ermöglichen Besuchern, verschiedene Teile des Zentrums durch diese erhaltenen Zugänge zu erreichen.
Der Bau der Verteidigungsmauern begann 1270 unter Friedrich II. und wurde 1316 fertig gestellt, was L'Aquila als strategische Hochburg in Mittelitalien etablierte.
Die Mauern zeigen die mittelalterliche Militärarchitektur mit Steinmetzwerk, Wehrtürmen und Toren, die den Zugang zur Stadt kontrollierten. Sie bildeten das Rückgrat einer wichtigen Handelsstadt, deren Besucher heute noch die ursprüngliche Struktur dieser Grenzen nachvollziehen können.
Besucher können entlang erhaltener Abschnitte der Mauern spazieren, wobei die Zugänglichkeit je nach Instandhaltungszustand unterschiedlich sein kann. Es wird empfohlen, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege uneben sind und der Hügel Steigungen bietet.
Die Mauern integrierten neunundneunzig Wasserspeier in ihrer Struktur, was den neunundneunzig Dörfern entsprach, die sich im 13. Jahrhundert zu L'Aquila vereinigten. Diese Zahl war kein Zufall, sondern ein bewusstes Symbol für die Vereinigung aller lokalen Gemeinschaften in einer einzigen Befestigung.
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