Defensive walls in Pitigliano, Mittelalterliche Verteidigungsmauern in Pitigliano, Italien.
Die Wehranlagen in Pitigliano sind ein Schutzsystem, das das Stadtzentrum umgibt und auf natürlichen Tuffklippen errichtet wurde. Die Mauern nutzen die Topographie des Landes, um eine zusätzliche Schutzschicht zu schaffen, die über die Steinstrukturen hinausgeht.
Das erste Schutzsystem entstand im 7. Jahrhundert v. Chr. mit etruskischen Mauern, die die anfällige Nordwestseite der Siedlung schützten. Später wurde die Anlage von der Familie Aldobrandeschi im Mittelalter erweitert und verstärkt.
Die Mauern sind heute ein Ort, wo Einwohner und Besucher spazieren und die Verbindung zwischen der Stadt und ihrer natürlichen Umgebung erleben. Man kann sehen, wie die Struktur das tägliche Leben prägt und wie Menschen die alten Pfade nutzen, um sich in der Stadt zu bewegen.
Besucher können auf erhaltenen Abschnitten der Mauern entlanggehen und die Stadt durch verschiedene Zugangspunkte erkunden. Der südliche Bereich bietet gute Ausblicke, während die Nordwestseite steiler ist und angepasstes Schuhwerk erfordert.
An der Südseite ist das Schutzsystem auf besondere Weise mit dem Aquädukt der Medici verbunden, wobei alte Mauersegmente die Pfeiler des Aquädukts tragen. Diese Verflechtung zeigt, wie die älteren Strukturen in neuen Projekten der Renaissance wiederverwendet wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.