Monte Sasso, Berggipfel in San Fermo della Battaglia, Italien.
Der Monte Sasso ist ein Berg in der Lombardei, der 614 Meter über dem Meeresspiegel erreicht und damit der höchste Gipfel des Parco Spina Verde ist; er liegt oberhalb von Cavallasca nahe der Schweizer Grenze. Sein Hang besteht aus marinen Sedimentgesteinen, von Jura-Kreide-Kalkstein bis zu oligozänen Mergeln, Sandsteinen und Konglomeraten, überdeckt von Moränenablagerungen der letzten Eiszeit.
Im Ersten Weltkrieg gehörte der Monte Sasso zur Frontiera Nord, dem als Cadorna-Linie bekannten Verteidigungssystem, das eine Invasion der Poebene durch die neutrale Schweiz abwehren sollte. Die Schützengräben reichen von Colombirolo bis Monte Olimpino. 1918 wurde die Anlage aufgegeben. Am 22. November 2008 übergab die Associazione Nazionale Alpini von Como nach drei Jahren Arbeit mit dem Parco Spina Verde die geborgenen Reste des Fortino del Monte Sasso.
Die Kirche der Pittori in Colombirolino, 1857 erbaut und im Jahr darauf geweiht, trägt ihren Namen nach den 14 Künstlern, die 1978 die 14 Kreuzwegstationen gestalteten. Die rosa Fassade hat vier gelbe Pilaster, die Kupfertür zeigt den heiligen Rochus, dem die Kirche geweiht ist.
Die Wanderungen auf dem Berg können das ganze Jahr über unternommen werden, wobei die wärmeren Monate die angenehmsten Bedingungen bieten. Parkplätze befinden sich in der Nähe der Haupteinstiege, und die Wege sind für verschiedene Fitnessstufen zugänglich.
Auf dem Westgipfel liegt ein Agriturismo namens „L'Agrifoglio“. Ein zweiter Aussichtspunkt, nach seiner Seekiefer „Pin Umbrela“ genannt, war das Symbol des ehemaligen Skiclubs von Monte Olimpino; von dort blickt man auf Cernobbio, Maslianico und das erste Becken des Comer Sees.
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