Monte Tambura, Berggipfel in den Apuanischen Alpen, Toskana, Italien
Der Monte Tambura ist ein Berggipfel in den Alpi Apuane in der Toskana und mit etwa 1.895 Metern Höhe der zweithöchste Gipfel dieser Gebirgskette. Er liegt im Naturpark der Apuanischen Alpen, wobei drei markante Kämme nach Süden, Nordwesten und Nordosten abzweigen.
Die Alpi Apuane wurden seit der Antike als Marmorlieferant genutzt, und der Monte Tambura liegt inmitten dieses langen Abbaugebietes. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Kamm zwischen diesem Gipfel und dem Monte Sella von deutschen Streitkräften als strategische Artilleriestellung genutzt und war Schauplatz von Kämpfen gegen die Partisanen.
Der Name Tambura leitet sich vom italienischen Wort für Trommel ab, was auf die charakteristische Form des Gipfels hinweist. Im Gebiet rund um den Berg sind Spuren des Marmorabbaus sichtbar, der diese Landschaft seit Jahrhunderten prägt.
Der Südkamm ist der am leichtesten zugängliche Aufstiegsweg und führt über zwei kleinere Gipfel zum Hauptgipfel. Das Gelände ist stellenweise steil und felsig, weshalb Bergerfahrung und geeignete Ausrüstung unbedingt erforderlich sind.
Obwohl der Monte Tambura der zweithöchste Gipfel der Alpi Apuane ist, ist er dank seiner dreiarmigen Kammform von weitem leichter zu erkennen als der höchste Gipfel der Kette. Diese Form macht ihn zu einem natürlichen Orientierungspunkt auf vielen Wanderwegen im Gebiet.
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