Monte Sacro, Wohnviertel im Nordosten von Rom, Italien
Monte Sacro ist ein Wohnviertel im Nordosten Roms, das sich entlang des rechten Ufers des Flusses Aniene erstreckt und die Via Nomentana als Hauptachse nutzt. Das Gebiet ist geprägt von Wohngebäuden, öffentlichen Plätzen und Grünanlagen, die das städtische Leben strukturieren.
Das Viertel entstand in den 1920er Jahren unter der Leitung des Architekten Gustavo Giovannoni, der Prinzipien der englischen Gartenstadt-Bewegung mit Grüngürteln und öffentlichen Diensten umsetzte. Diese Planungskonzepte prägen das Gebiet bis heute.
Die Straßen und Plätze tragen Namen von italienischen Schriftstellern, Dichtern und Journalisten, was die Verbindung des Viertels zur Literaturwelt widerspiegelt. Man bemerkt diese literarischen Bezüge beim Spaziergang durch das Gebiet.
Der Platz Piazza Sempione dient als administratives Zentrum und Orientierungspunkt für Besucher, da er wichtige Straßen wie die Via Nomentana verbindet. Die Gegend ist zu Fuß erreichbar und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden.
Simón Bolívar wählte diesen Ort 1805 während eines Besuchs im ländlichen Gebiet, um seinen Eid für die Befreiung der lateinamerikanischen Nationen abzulegen. Dieser historische Moment verbindet das römische Viertel mit einer der größten Unabhängigkeitsbewegungen Südamerikas.
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