Diocesan Museum of Ancona "Mons. Cesare Recanatini", Religiöses Kunstmuseum in Ancona, Italien.
Das Diözesanmuseum ist ein Kunstmuseum in Ancona, Italien, das sich über zwei Stockwerke erstreckt und etwa 460 Werke zeigt. Die Sammlung umfasst religiöse Artefakte, Gemälde, Skulpturen und liturgische Objekte aus verschiedenen Epochen.
Das Museum entstand 1834, als Bischof Cesare Nembrini Gonzaga eine Sammlung christlicher Altertümer in der Krypta der Tränen unter dem Dom San Ciriaco einrichtete. Nach der Zerstörung dieser Krypta durch die Bomben von 1943 wurde es 1952 im Alten Episkopat unter Msgr. Cesare Recanatini wiedereröffnet. Schäden des Erdbebens von 1972 hielten es bis 1993 geschlossen, ein Erdrutsch am Colle Guasco erneut bis 2. Mai 2008.
Das Erdgeschoss bewahrt Funde aus den ersten christlichen Jahrhunderten Anconas, darunter den monumentalen Sarkophag des Flavius Gorgonius, ein Marmorwerk des 4. Jahrhunderts mit den zwölf Toren des himmlischen Jerusalem. Hier sind auch das byzantinische Tuch des 11. Jahrhunderts, das den Leib des heiligen Cyriacus umhüllte, und die mittelalterlichen Plutei aus dem Dom zu sehen.
Das Museum liegt im Alten Bischofspalast neben dem Dom San Ciriaco auf dem Hügel Guasco; der Zugang erfolgt zu Fuß und bergauf. Nach dem Erdrutsch vom Dezember 2004 wurde es am 2. Mai 2008 wiedereröffnet. Der Rundgang erstreckt sich über zwei Etagen: frühchristliche Stücke im Erdgeschoss, die Gemäldegalerie im Obergeschoss.
Unter den mittelalterlichen Plutei aus dem Dom befindet sich das Portal der romanischen Kirche San Pietro, die bei den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde; das Portal wurde nicht wiederaufgebaut, sondern hierher versetzt. Im Erdgeschoss steht zudem der Marmorsarkophag des Flavius Gorgonius aus dem 4. Jahrhundert mit zwölf Toren des himmlischen Jerusalem.
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