Palazzo del Monte di Pietà, Neoklassizistischer Palazzo in Mailand, Italien
Der Palazzo del Monte di Pietà ist ein Palast aus dem 15. Jahrhundert in der Via Monte di Pietà 5, der 1782 von Giuseppe Piermarini im neoklassizistischen Stil umgestaltet wurde. Seine schlichte Fassade im frühen杂 mailändischen Neoklassizismus hat einen vorspringenden Mittelteil mit einem von Säulen gerahmten Portal, das den Balkon des ersten Obergeschosses trägt. Das Piano nobile ist durch ionische Pilaster gegliedert.
Ludovico il Moro gründete 1482 das Monte di Pietà von Mailand in der Contrada dei Tre Monasteri. 1782 baute der Hofarchitekt Giuseppe Piermarini den Palast um und bezog das Kloster Santa Chiara ein; im rückwärtigen Teil ist ein Saal mit Freskenfragmenten erhalten. Zwischen 1808 und 1809 beherbergte das Gebäude die Borsa di commercio von Mailand.
Der Straßenname Via Monte di Pietà und der der einstigen contrada dei Tre Monasteri erinnern an die 1482 hier gegründete karitative Pfandleihanstalt und die drei früheren Klöster. Nur Santa Chiara ging 1782 in Piermarinis Umbau auf; in einem Saal im rückwärtigen Teil sind Freskenfragmente erhalten.
Das Gebäude befindet sich an der Via Monte di Pietà 5 und ist leicht zu finden, da es in einem bekannten Viertel liegt. Besuchern wird empfohlen, die Gegend zu Fuß zu erkunden, um die Details der Fassade und der Umgebung vollständig zu schätzen.
Der Flurname „contrada dei Tre Monasteri“ erinnert an drei einstige Klöster, doch nur eines, das Kloster Santa Chiara, wurde beim Umbau durch Piermarini 1782 einbezogen. Im rückwärtigen Teil des Palastes ist ein Saal mit Freskenfragmenten erhalten, der einzige Rest dieses Klosters.
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