Hafen Augusta, Handelshafen in Augusta, Italien
Der Hafen von Augusta ist ein Großhandelshafen an der Ostküste Siziliens, der in drei Bereiche gegliedert ist: Porto Xifonio, Porto Megarese und Seno del Priolo. Er gilt als einer der wichtigsten Häfen im Mittelmeer und wickelt vor allem Rohöl und Petrochemie ab.
Der Hafen wurde 1232 von Kaiser Friedrich II. gegründet, der Augusta als Festungsstadt anlegte und den natürlichen Meeresarm als Hafen nutzte. Im frühen 20. Jahrhundert baute die italienische Marine den Hafen zu einem strategischen Militärstützpunkt aus.
Der Hafen ist ein wichtiger Teil des lokalen Lebens in Augusta, wo Fischerboote regelmäßig auslaufen und die Wasserfläche das Zentrum für tägliche Aktivitäten bildet. Die Menschen in der Stadt haben eine lange Verbindung zum Meer, die sich in ihrer Arbeit und ihren Routinen widerspiegelt.
Der Hafen ist hauptsächlich für den Schiffsverkehr reserviert, doch von der Uferpromenade aus lässt sich das Hafentreiben gut beobachten. Es empfiehlt sich, die Küstenstraße entlangzuschlendern, um die Anlagen aus der Ferne zu sehen.
Zwischen 1917 und 1925 beherbergte der Hafen einen Betonhangar für Luftschiffe, der später als Wasserflugzeugbasis diente. Dieses weitgehend vergessene Bauwerk zeigt, wie vielfältig die militärische Nutzung des Hafens während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war.
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