La Mandria Natural Park, Naturschutzgebiet in der Provinz Turin, Italien
La Mandria ist ein Naturpark in der Metropolitanstadt Turin, der sich über mehrere tausend Hektar Wald, Wiesen und Feuchtgebiete erstreckt. Eine etwa 30 Kilometer lange Steinmauer umschließt das gesamte Gelände und grenzt verschiedene Lebensräume für Wildtiere ab.
Der Regionalrat Piemonts gründete dieses Naturreservat 1978, um den letzten erhaltenen Teil der Wälder zu schützen, die früher die Po-Ebene bedeckten. Das Gelände war zuvor königliches Jagdrevier und Sommersitz der Savoyer-Dynastie.
Der Name Mandria stammt vom italienischen Wort für Herde und erinnert an die königlichen Pferdeställe, die einst auf diesem Gelände standen. Besucher können heute noch die historischen Gebäude im Borgo Castello bewundern und beobachten, wie lokale Reiter die Wiesen und Waldwege für Ausflüge nutzen.
Das Gebiet verfügt über mehrere Eingänge, darunter Bella Rosina, Fiano und Robassomero, von denen Wanderwege in verschiedene Teile des Parks führen. Geführte Touren und Bildungsprogramme werden regelmäßig angeboten und helfen Besuchern, die Flora und Fauna besser kennenzulernen.
Der Park beherbergt Zuchtprogramme für seltene Pferderassen und dient gleichzeitig als Lebensraum für freilebende Wildschweine und Hirsche. Besucher können die Tiere oft in den frühen Morgen- oder Abendstunden entlang der Waldränder beobachten.
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