Nostra Signora della Salute, Katholische Kirche im Stadtteil Borgo Vittoria, Turin, Italien.
Nostra Signora della Salute steht an der Via Vibò 26 im Viertel Borgo Vittoria; der Zugang führt von der Piazza della Vittoria durch einen kleinen, von Portiken umschlossenen quadratischen Hof. Die Giebelfassade aus Stein und Ziegel trägt zwei große Reiterstatuen, Herzog Viktor Amadeus II. und Prinz Eugen von Savoyen, darüber eine Christusstatue. Der Innenraum über griechischem Grundriss wird von einer großen achteckigen Kuppel aus Stahlbeton mit acht runden Fenstern und einem ebenfalls achteckigen Laternenaufsatz überdeckt.
1880 wurde ein Komitee gegründet, um für die neue Borgata Vittoria, damals Borgata Levi, eine Kirche zu bauen; der Ort war um Fabriken an der Dora Riparia entstanden. Giovanni Angelo Reycends Längsgrundriss von 1888 wurde nach 1890 durch einen quadratischen, festungsartigen Entwurf ersetzt, und 1895 wurde der Grundstein gesegnet. 1927 übernahmen die Giuseppini del Murialdo den Bau, vollendeten 1934 die Stahlbetonkuppel und im Juni 1950 Baptisterium, Kanzel und Marmorboden.
Der Name bezieht sich auf Maria als „Gesundheit“, verstanden als Rettung des Vaterlands und der Kranken, gewählt, weil die Belagerung Turins 1706 in diesem Gebiet ausgetragen wurde. Das Gemälde von Enrico Reffo zeigt die thronende Madonna mit dem Kind, das einen Zweig Diptam hält, mit den Jahreszahlen 1706 und 1890. Seit dem 24. Oktober 1992 birgt der rechte Querarm die Urne des heiligen Leonardo Murialdo unter einem großen farbigen Glasfenster.
Die Kirche liegt an der Via Vibò 26, nicht 24. Der Haupteingang öffnet sich von der Piazza della Vittoria über einen kleinen Hof mit Arkadengängen; die Straße weitet sich zur Piazza Chiesa della Salute. Ein Markt belegt die Piazza della Vittoria an Werktagen, morgens ist es daher am belebtesten.
Die Kuppel wurde erst 1934 fertiggestellt, in Stahlbeton nach einem neuen Entwurf von Pietro Betta ausgeführt und mit einer neoromanischen Laterne bekrönt; der frühere Entwurf stammte von Giovanni Angelo Reycend. Im rechten Querschiff zeigen acht Tafeln von Luigi Togliatto Amateis das Leben des heiligen Leonardo Murialdo über dessen 1992 aufgestellter Urne.
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