Naturpark Alta Valle Antrona, Naturschutzgebiet in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, Italien.
Der Alta Valle Antrona Naturpark ist ein Schutzgebiet in den Alpen mit einer Fläche von etwa 7.400 Hektar und reicht von 500 Metern bis zu 3.656 Metern Höhe. Das Gebiet umfasst mehrere Seen in der Höhe wie Camposecco und Cingino, die durch markierte Wanderwege erreichbar sind.
Der Park wurde im Dezember 2009 von der Region Piemont eingerichtet und umfasst 7.444 Hektar vom Talboden bei Viganella auf 500 m bis zum Pizzo d'Andolla auf 3.656 m. Früherer Bergbau und später die Wasserkraft prägten das Gebiet, doch die natürliche Umwelt blieb weitgehend intakt. Vier künstliche Becken liegen in der Höhe, während der tiefer gelegene Lago d'Antrona 1642 durch einen Erdrutsch entstand.
Der Name des Parks stammt vom Antrona-Tal, einem Seitental des Ossola. Seine Weiden und Hochalmen wurden von Hirten aus Viganella und Antrona Schieranco saisonal genutzt, bevor im Dezember 2009 das Schutzgebiet entstand. Verwaltet wird der Park vom Ente di Gestione delle Aree Protette dell'Ossola, das auch für die Parks Alpe Veglia und Alpe Devero zuständig ist.
Die beste Basis für Erkundungen ist Domodossola, von wo aus Wanderer das Park-Netzwerk erreichen können. Es ist ratsam, mit fester Ausrüstung und in Gruppen zu gehen, da die Bergwege anspruchsvoll sind.
Der Cingino-See, einer von drei höher gelegenen Stauseen des Parks, die das Kraftwerk Rovesca speisen, ist für die Steinböcke bekannt, die seinen Damm erklimmen. Der See liegt im Schutzgebiet, und an seinem Ufer steht ein Biwak für Übernachtungen.
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