Porta Carini, Klassizistisches Stadttor im Capo-Viertel, Palermo, Italien.
Porta Carini ist ein neoklassizistisches Stadttor im Capo-Bezirk aus Kalkstein mit vier quadratischen Säulen mit dorischen Kapitellen. Die Oberseite wird durch ein Balustergeländer und dekorative Steinvasen geziert.
Das Tor wurde erstmals 1310 urkundlich erwähnt und wurde 1782 rekonstruiert, wobei sein ursprünglicher gewölbter Bogen entfernt wurde. Diese Änderung prägte sein heutiges Aussehen und zeigte Entwicklungen in der städtischen Architektur Palermos.
Die Porta Carini liegt am Eingang des Volksmarkts Capo, wenige Schritte vom Gerichtsgebäude und vom Teatro Massimo entfernt. Ihren Namen trägt sie nach dem Lehen Carini, das Ubertino La Grua am 26. August 1397 für die Ausbesserung des Tors nach den Kämpfen von 1325 erhielt. Die Straße hinter dem Tor führt zur Kirche San Francesco di Paola.
Die Porta Carini liegt am Eingang des Volksmarkts Capo, wenige Schritte vom Gerichtsgebäude von Palermo und vom Teatro Massimo entfernt. Das technische Amt der Stadt restaurierte sie im Jahr 2000 mit Mitteln der UN-Transnationalkonferenz gegen organisierte Kriminalität und stattete sie mit einer Nachtbeleuchtung aus. Da das Tor 1782 ohne Gewölbebogen wiedererrichtet wurde, passiert man es durch die offene Lücke zwischen den Säulen.
Im Jahr 1789 kauften Nonnen aus dem Kloster Concezione die Bastion neben dem Tor und bauten sie zu einem Freizeitbereich mit Ausblick um. Dieser Ort wurde so zu mehr als nur einem Durchgangstor und erhielt eine zusaetzliche Funktion als Beobachtungsplattform.
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