Padule Orti-Bottagone, Regionales Naturschutzgebiet in Piombino, Italien.
Das Padule Orti-Bottagone ist ein Naturschutzgebiet entlang der toskanischen Küste in der Nähe von Piombino mit Salzwasser- und Süßwassersümpfen. Die Landschaft wird von ausgedehnten Schilfbeständen und feuchten Wiesen geprägt, die sich über etwa 126 Hektar erstrecken.
Das Schutzgebiet wurde 1998 gegründet, um die letzten Reste der Val-di-Cornia-Feuchtgebiete zu bewahren. Diese Sumpflandschaften bedeckten einst die ganze Region, bevor Landgewinnungsprojekte sie drastisch reduzierten.
Der Naturschutzraum wird von der WWF-Organisation verwaltet und dient der Umweltbildung mit geführten Touren für Schulen und Forscher. Besucher können hier die Bedeutung von Feuchtgebieten für den Schutz von Vögeln und anderen Tieren unmittelbar erleben.
Der Zugang ist saisonal geregelt: Besucher können von Oktober bis Mai an Wochenenden oder von Juni bis August an Wochentagen die Wanderwege nutzen. Beobachtungstürme bieten ideale Ausgangspunkte für Vogelbeobachtungen in diesen Zeiträumen.
Das Gebiet beherbergt etwa 231 Vogelarten und dient als wichtiger Rastplatz für Zugvögel auf ihren Routen durch das Mittelmeer. Zu den bemerkenswerten Besuchern gehören rosafarbene Flamingos, die sich regelmäßig in den Salzwasserbereichen aufhalten.
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