Riserva naturale Torbiere del Sebino, Regionales Naturschutzgebiet in Corte Franca, Italien
Das Riserva naturale Torbiere del Sebino ist ein Naturschutzgebiet südlich des Iseo-Sees mit Schilfbeständen, Teichen und Wasserflächen. Das Gebiet erstreckt sich über weite Feuchtlandflächen mit unterschiedlichen Biotopen, die verschiedene Wasserlebewesen beherbergen.
Das Gebiet war bis Ende des 18. Jahrhunderts ein Abbaugebiet für Torf, bevor es als Naturschutzgebiet umgestaltet wurde. Die Unterschutzstellung als regionales Naturschutzgebiet erfolgte 1984 und markierte den Wandel von wirtschaftlicher Nutzung zum Umweltschutz.
Das Kloster San Pietro in Lamosa am Eingang stellt die Verbindung zwischen lokalem religiösem Erbe und Naturschutz dar.
Besucher können das Gelände auf gekennzeichneten Wegen erkunden, die von drei verschiedenen Orten in der Gegend zugänglich sind. Die besten Bedingungen zum Wandern und Beobachten bieten sich bei Tageslicht und bei trockenem Wetter.
Das Gebiet ist unter der Ramsar-Konvention als international bedeutsames Feuchtland anerkannt. Diese Bezeichnung unterstreicht seine Rolle als kritischer Rastplatz und Lebensraum für Zugvögel aus verschiedenen Regionen.
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