Riserva naturale provinciale Villa Borghese, Schutzgebiet in Latium, Italien (EUAP1082)
Die Riserva naturale provinciale Villa Borghese ist ein regionales Naturschutzgebiet in Nettuno an der Küste Italiens. Das Areal erstreckt sich über etwa 36 Hektar mit einem formalen Garten, einem Waldbestand aus Eichen und Pinien, sowie Untergrundtunnel aus dem Zweiten Weltkrieg.
Das Areal wurde am Ende des 19. Jahrhunderts mit der Errichtung der Villa gegründet, die als Privatbesitz erhalten bleibt. Die Einrichtung zum offiziellen Naturschutzgebiet erfolgte 1999, um die natürlichen und historischen Merkmale zu bewahren.
Der Name "Villa Borghese" bezieht sich auf die Privatvilla, die auf einem kleinen Hügel steht und das Herzstück dieses grünen Bereichs bildet. Das Anwesen ist für Besucher ein Ort, an dem Geschichte und Natur zusammentreffen und wo man sieht, wie Menschen den Raum zum Entspannen und Spaziergang nutzen.
Der Zugang zum Schutzgebiet ist einfach und bietet Wege durch verschiedene Arten von Vegetation, von dichteren Waldabschnitten bis zu offenen Feldern. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein regionales Schutzgebiet handelt, daher gelten bestimmte Regeln zum Schutz der Natur und archäologischen Stätten.
Unter der Villa befinden sich Tunnel und Galerien, die während des Zweiten Weltkriegs von Soldaten gegraben wurden und heute Geschichten aus dieser schwierigen Epoche erzählen. Diese unterirdischen Strukturen machen das Schutzgebiet zu einem ungewöhnlichen Ort, wo Naturschutz und militärische Geschichte zusammentreffen.
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