Santa Maria in Monte Penice, Religiöser Schrein auf dem Monte Penice, Bobbio, Italien
Santa Maria in Monte Penice ist eine nicht pfarrliche Kirche und ein Heiligtum auf dem Gipfel des Monte Penice auf 1.460 m Höhe, an der Grenze zwischen den Provinzen Piacenza und Pavia, in der Gemeinde Bobbio. Der Bau im romanischen Stil liegt an einem gepflasterten Vorplatz, von dem aus der Blick über das Trebbia- und das Staffora-Tal und an klaren Tagen bis zu den verschneiten Alpen reicht.
Das Heiligtum geht auf einen ersten Bau aus dem 7. Jahrhundert zurück, der später mehrfach erweitert wurde. Die Überlieferung verbindet die Verehrung der Madonna mit einem Versprechen des heiligen Columban an die Langobardenkönigin Theodelinde; der irische Missionar hatte das Gebiet erhalten, um 614 die Abtei San Colombano zu gründen. Der Bau soll auf einem keltisch-ligurischen Heidentempel stehen, worauf ein Fundstück aus dem 1.-2. Jahrhundert im Schloss Montegalletto in Genua hinweist.
Das Heiligtum ist ein Ort der Andacht für die lokale katholische Gemeinde, die hier regelmäßig zusammenkommt und religiöse Feste feiert. Die Besucher erkennen heute noch die Spuren dieser Tradition an der Gestaltung des Innenraums und den aufgestellten religiösen Objekten.
Das Heiligtum steht auf dem 1.460 m hohen Gipfel des Monte Penice und ist über eine etwa 4 km lange Straße erreichbar, die am Penice-Pass (1.149 m) beginnt, den die ehemalige Strada Statale 461 del Passo del Penice quert. Auch aus dem Tidone-Tal führt die ehemalige Strada Statale 412 della Val Tidone hinauf. Der Platz vor dem Gebäude öffnet sich zu den Tälern Trebbia und Staffora.
Das Heiligtum steht auf dem Gipfel des Monte Penice auf 1.460 m an der Grenze der Provinzen Piacenza und Pavia. Ein hier gefundenes Objekt aus dem 1.–2. Jahrhundert, Zeugnis eines früheren keltisch-ligurischen Tempels, wird im Schloss Montegalletto in Genua aufbewahrt.
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