Ruderi di Coazzo, Archäologische Stätte im Stadtteil San Basilio, Rom, Italien
Ruderi di Coazzo ist eine archäologische Stätte im Stadtteil San Basilio, bestehend aus zwei Räumen mit Gewölbedecken aus Ziegeln und Tuff. Die Mauern, die etwa 3 Meter hoch stehen, stammen teilweise von einer römischen Villa und wurden später für ein mittelalterliches Klostergebäude genutzt.
Eine römische Villa stand ursprünglich an diesem Ort, wurde aber in der Antike teilweise als Grabstätte genutzt. Im 13. Jahrhundert errichteten Mönche ein Klostergebäude, das die Überreste der Villa und alte Grabdenkmäler in seine Konstruktion einbezog.
Die Ruinen zeigen, wie mittelalterliche Gebäude über älteren römischen Strukturen errichtet wurden, und erzählen von der langen Geschichte der Nutzung dieses Ortes. Die Art, wie Ziegel und Tuff übereinander stehen, zeigt den praktischen Umgang der Menschen mit vorhandenen Materialien.
Der Ort liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Rebibbia und ist zu Fuß vom San-Basilio-Viertel aus zu erreichen. Die Ruinen befinden sich in der Nähe von Via Bernardini und Via Nomentana, wo man sie am besten erkunden kann.
Im Jahr 1428 übertrug die Familie Frangipane die Hälfte des Anwesens an die Peterskirche, die es später verpachtete. Diese Verbindung zu einem der wichtigsten Baudenkmäler Roms zeigt, wie diese Stelle Teil der größeren städtischen Wirtschaft war.
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