Villa Trissino Marzotto, Venezianische Villa aus dem 18. Jahrhundert in Trissino, Italien
Villa Trissino Marzotto ist eine Barockanlage im Veneto mit zwei Hauptgebäuden, monumentalen Eingängen und ausgedehnten Gärten. Das Gelände umfasst ein Zitronengarten-Haus, einen achteckigen Brunnen in der Mittellage und mehr als hundert Statuen, die den Außenbereich prägen.
Die Villa wurde auf dem Gelände einer mittelalterlichen Festung errichtet und erhielt zwischen 1718 und 1722 unter Leitung des Architekten Francesco Muttoni seine heutige Barokformen für die Familie Trissino. Diese Umgestaltung machte sie zu einem Beispiel der venezianischen Architektur des frühen 18. Jahrhunderts.
Die Innenräume zeigen Wandteppiche der Pannemaker-Werkstatt, die ursprünglich für die Familie Gonzaga entstanden und auf Werken von Raffael und Giulio Romano basieren. Daneben finden sich Gemälde der Macchiaioli-Bewegung, die das künstlerische Vermögen der Besitzer widerspiegeln.
Die Villa liegt an der Piazza Gian Giorgio Trissino und ist für Besucher mit Führungen und Bildungsangeboten zugänglich. Der Zugang ist barrierefrei gestaltet, sodass alle Gäste die Räume und Gärten nutzen können.
Die Einfahrtstore wurden von Balthasar Longhena entworfen und zeigen aufwendige schmiedeeiserne Arbeiten. Die Gart-Skulpturen stammen von Orazio Marinali, einem der gefeierten Bildhauer des Veneto, der seine Werke auf dem gesamten Grundstück platzierte.
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