Lago di Fiastra, Stausee im Nationalpark Monti Sibillini, Marken, Italien.
Der Lago di Fiastra ist ein künstliches Gewässer im Nationalpark Monti Sibillini in den Marken, eingebettet zwischen bewaldeten Berghängen und felsigen Gipfeln. Das Wasser schimmert türkisfarben und reicht stellenweise fast bis an die dicht bewachsenen Ufer heran, während sich am östlichen Rand mehrere kleine Strände und Anlegestellen befinden.
Der Bau der Talsperre begann nach dem Zweiten Weltkrieg und endete in der Mitte der fünfziger Jahre, um Elektrizität zu erzeugen und umliegende Gemeinden mit Wasser zu versorgen. Seit jener Zeit prägt das Becken die Landschaft des südlichen Parks und dient zugleich der regionalen Energieversorgung.
Der Stausee ist Austragungsort des jährlichen Sibillini-Berge-Triathlons, bei dem Athleten 1500 Meter schwimmen, 38 Kilometer radfahren und 10 Kilometer laufen.
Mehrere Parkplätze befinden sich am östlichen Ufer, wo auch Grillplätze, Liegewiesen und einfache Bootsverleihe vorhanden sind. Wanderwege führen rund um Teile des Ufers und verbinden die verschiedenen Zugänge, wobei festes Schuhwerk besonders in den bewaldeten Abschnitten hilfreich ist.
Bei niedrigem Wasserstand tauchen gelegentlich die Fundamente alter Bauernhäuser auf, die vor der Flutung des Tals hier standen. Diese versunkenen Ruinen erinnern an die Siedlungen, die dem Staudammprojekt weichen mussten.
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