Chiostro dei Morti, Mittelalterlicher Kreuzgang in Basilika Santa Maria Novella, Italien.
Der Chiostro dei Morti ist ein Kreuzgang mit quadratischer Form und achteckigen Säulen, die Kreuzgewölbe tragen. Mehrere Kapellen säumen die östliche Wand, und das Innere ist mit Fresken geschmückt, die die künstlerische Qualität des Ortes unterstreichen.
Der Kreuzgang stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber nach Überschwemmungsschäden zwischen 1337 und 1350 umfassend erneuert. Fra Jacopo Talenti leitete diese Wiederaufbau-arbeiten und prägte das heutige Erscheinungsbild des Ortes.
Die Wände des Kreuzgangs zeigen Fresken von florentinischen Künstlern aus dem 14. Jahrhundert, darunter Werke von Andrea Orcagna und Nardo di Cione. Diese Malereien geben Einblicke in die religiöse Kunststil und künstlerische Traditionen der Stadt während dieser Zeit.
Der Kreuzgang ist Teil des Museums der Basilika und kann mit einem Ticket für die gesamte Anlage besucht werden. Es ist ratsam, mit dem Erkunden der Kapellen an der östlichen Seite zu beginnen und sich dann langsam rund um den quadratischen Platz zu bewegen.
Der Name stammt von seiner früheren Funktion als Friedhof für Dominikanermönche, deren Gräber sich unter der Kirche befanden. Diese Bestattungspraxis war Jahrhunderte lang ein wichtiger Aspekt der Nutzung des Ortes durch die Gemeinschaft.
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