Cave churches in Matera, Archäologische Stätte in Matera, Italien.
Die Höhlenkirchen von Matera sind etwa 155 in Kalkstein gehauene Kirchen, die sich über die Sassi-Bezirke und den Murgia-Park verteilen und durch alte Wege und Steintreppen verbunden sind. Diese Räume wurden direkt aus dem natürlichen Fels geschaffen und dienen als religiöse Räume mit einfachen, funktionalen Strukturen.
Mönche aus Osteuropa richteten diese Kirchen zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert ein und schufen ein Netzwerk von Religionsstätten im natürlichen Gestein. Die Strukturen zeigen, wie diese Gemeinschaften über Jahrhunderte in den Höhlen lebten und arbeiteten.
Die Felsenkirchen zeigen byzantinische Fresken und religiöse Motive, die sich in den in Stein gehauenen Räumen widerspiegeln. Man sieht überall Spuren einer Mischung aus östlichen und westlichen künstlerischen Traditionen, die in den Wandmalereien lebendig wird.
Für einen Besuch brauchst du festes Schuhwerk, da die Wege und Treppen aus Stein sehr steil und uneben sind. Tours starten üblicherweise am Piazza Vittorio Veneto, wo du auch Informationen über die besten Routen erhältst.
Die Kirche Santa Maria di Idris steht auf einem Kalksteinfelsen und beherbergt zwei verbundene Höhlenkirchen mit unterschiedlichen Bodenhöhen und architektonischen Stilen. Dieser außergewöhnliche Ort zeigt zwei völlig unterschiedliche Räume, die trotz ihrer Unterschiede miteinander verbunden sind.
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