Fuseum, Museum für moderne Kunst in Perugia, Italien.
Das Fuseum ist das Wohnhausmuseum von Brajo Fuso auf dem Hügel Montemalbe in Perugia, begonnen 1960. Sein 13.500 m² großer Kunstpark zwischen Steineichen und Erdbeerbäumen enthält Skulpturen aus Blech, Eisen, Beton, Aluminium, Glas, Keramik und Kunststoff. Die Galerie besteht aus niedrigen Betonpavillons am Hang mit elf kleinen, von A bis M bezeichneten Räumen sowie dem Coccibus und dem Pittocromo.
Das Museum entstand, als ein Künstler sein Waldgrundstück mit seinen Werken einer Stiftung schenkte und so seine Arbeit für die Öffentlichkeit zugänglich machte. Später übernahm eine Kulturorganisation die Verwaltung und öffnete die Stätte regelmäßig für Besucher.
Das Kunstwerk spiegelt die künstlerische Philosophie wider, die Materialien aus der Natur und wiederverwendete Gegenstände nutzt, um neue Bedeutungen zu schaffen. Besucher können diesen Ansatz in jedem Raum erkennen, wo alltägliche Materialien in kunstvolle Werke verwandelt werden.
Die Anlage umfasst 13.500 m² am Hügel Montemalbe; die elf kleinen Räume der Galerie sind von A bis M bezeichnet, die Brajta erreicht man über einen ovalen Garten. Die Wege führen durch einen Wald aus Steineichen und Erdbeerbäumen, daher sollte man Zeit für den Fußweg zwischen Park und Innenräumen einplanen.
Im ovalen Garten vor der Brajta, dem Sommerrefugium des Paares, stehen große Betonarbeiten mit dem Titel Gli Olimpionici, die Brajo Fuso 1960 zu den Olympischen Spielen in Rom schuf. In der Brajta sind noch Tische, Bänke, Stühle und von Fuso bemalte und verzierte Bettkommoden erhalten.
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