Cima di Focobon, Berggipfel in Venetien, Italien
Cima di Focobon ist ein Berggipfel in der Palagruppe der Dolomiten, der sich auf 3054 Meter Höhe erhebt. Das Gelände zeichnet sich durch steile Felswände und schmale Grate aus, die große Anforderungen an die Kletterer stellen.
Der Berg wurde während der geologischen Kartierungskampagnen des 19. Jahrhunderts in der Alpenregion dokumentiert und in die Klassifikation der Dolomiten aufgenommen. Diese wissenschaftliche Anerkennung trug dazu bei, das Gebiet als bedeutendes Gebirgsmassiv zu etablieren.
Bergsteiger hinterlassen an diesem Gipfel handschriftliche Einträge, um ihre Besteigung festzuhalten. Diese persönlichen Aufzeichnungen bilden zusammen ein informelles Gipfelbuch, das zeigt, wer diesen abgelegenen Ort erreicht hat.
Der Zugang erfolgt über Wanderwege ab dem Passo San Pellegrino, wobei die Schlussphase technisches Klettern der Schwierigkeitsstufe UIAA III erfordert. Besucher sollten Erfahrung in alpiner Felskleterei haben und mit Kletterausrüstung vertraut sein.
Nur wenige Alpinistengruppen, etwa drei bis fünf pro Jahr, erreichen diesen Gipfel und machen ihn zu einem der am wenigsten besuchten Gipfel in den Dolomiten. Diese Abgelegenheit bewahrt den Ort vor übermäßigem Trampel und erhält sein rohes, natürliches Aussehen.
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