Castello di Castrignano, Mittelalterliche Burgruine in Langhirano, Italien
Die Burg von Castrignano ist eine Ruine auf einem Hügel neben der Kirche der Verkündigung in Langhirano mit erhaltenen Steinmauern und Grundmauern eines Turms. Die Überreste ermöglichen es Besuchern, die Struktur einer mittelalterlichen Befestigung zu erkennen, auch wenn nur Teile davon noch stehen.
Erste Dokumente zeigen die Burg im späten 10. Jahrhundert neben einer lombardischen Siedlung. Der deutsche Kaiser Heinrich V. erkannte sie 1137 offiziell an, was ihre Bedeutung in der Region festigte.
Die Ruine war über Jahrhunderte ein Zeichen der Macht, und heute können Besucher noch sehen, wie sie sich über das Dorf erhebt und die Landschaft prägt. Die Kirche der Verkündigung, die daneben steht, zeigt, wie weltliche und religiöse Gebäude nebeneinander existierten.
Die Ruinen sind von der Kirche aus erreichbar und befinden sich teilweise am Eingang des Friedhofs, was eine einfache Ergänzung zu einem Besuch an diesem Ort macht. Besucher sollten auf unebenes Gelände vorbereitet sein, da es sich um eine alte Befestigung auf einem Hügel handelt.
Die Burg erhielt ihre bekannteste Anerkennung 1186, als der römisch-deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa sie dem Bischof von Parma schenkte als Dank für seine Teilnahme an der Hochzeit des kaiserlichen Sohnes. Diese unerwartete Verbindung zwischen einer kriegerischen Festung und einem fürstbischöflichen Geschenk zeigt die komplexen Machtnetze des Mittelalters.
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