Castello di Suzey, Burgruine im Aostatal, Italien
Castello di Suzey ist eine Burgruine auf einem felsigen Hügel bei Pont-Saint-Martin in der Aosta-Region. Die Anlage zeigt noch Mauerreste, Fundamente und die Überbleibsel einer Rundtürme, deren unregelmäßige Form auf das 12. oder 13. Jahrhundert hindeutet.
Die Burg stammt wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert, wie die zylindrische Turm deutlich macht, und wurde im 13. Jahrhundert mit Wohngebäuden erweitert. Sie gehörte der Familie Vallaise, die ab dem 14. Jahrhundert wichtige feudale Besitzungen in der Region kontrollierten.
Der Ort ist tagsüber am besten zugänglich und bietet einen natürlichen Schutz durch die umgebende Natur. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der unebene Untergrund und die Steigungen eine sorgfältige Navigation erfordern.
Eine bekannte Geschichte erzählt von zwei Mitgliedern der Familie Vallaise, Domenico und Gottofredo, die 1351 einen Kaufmann aus Ivrea entführten und Lösegeld forderten. Diese Begebenheit gibt den Mauern einen Hauch von mittelalterlicher Abenteuer und zeigt die turbulenten Zeiten der Region.
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