Villaggio Saraceno, Archäologische Stätte in Matera, Italien.
Villaggio Saraceno ist eine Felsenanlage aus etwa siebzig Höhlen, die in eine Schlucht eingegraben sind, einen Seitenarm der Gravina di Matera, rund 6 km südsüdöstlich der Stadt. Sie zeigt die frühe Phase der Urbanisierung der Sassi: Höhlen mit Blick auf die Schlucht, deren Fassaden und Pflaster erst später aus dem Aushub der Erweiterungen entstanden. Zwischen den Höhlen liegen zwei Felsenkirchen, San Luca alla Selva und San Nicola al Saraceno, sowie die später in einen Stall umgewandelte Cripta del Vitisciulo.
Der Komplex trägt den Namen der Adelsfamilie Saraceno, die laut einer als zuverlässig geltenden mündlichen Überlieferung das Land besaß; mit einer arabischen Siedlung hat er nichts zu tun. Die siebzig in eine Schlucht der Gravina di Matera gegrabenen Grotten dienten Bauern, Hirten und Vieh als Unterkunft, und viele wurden bis in die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts als Schafställe genutzt.
Der Name Villaggio Saraceno stammt aus mündlicher Überlieferung: Das Gebiet soll der Adelsfamilie Saraceno gehört haben. Zwei Felsenkirchen dienten der Gemeinschaft, San Luca alla Selva und San Nicola al Saraceno, dazu die Cripta del Vitisciulo, die später zum Stall wurde. Viele Höhlen wurden bis in die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts als Schafställe genutzt, Spuren der Hirten sind noch zu sehen.
Um die Stätte zu erkunden, sollte man gutes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und Wanderwege zwischen den Ruinen verlaufen. Die beste Zeit für einen Besuch ist in den kühleren Monaten, da es sonst sehr heiß werden kann und wenig Schatten vorhanden ist.
Die Höhlen dienten bis in die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts als Schafställe, und Spuren der Hirten sind noch zu sehen. Unter den siebzig Höhlen befinden sich zwei Felsenkirchen, San Luca alla Selva und San Nicola al Saraceno, sowie die Cripta del Vitisciulo, die später zum Stall umgebaut wurde.
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