Matera, Höhlenwohnungen in Basilikata, Italien
Matera ist eine Stadt in der Region Basilikata in Italien, die für ihre in Fels gehauenen Höhlenwohnungen bekannt ist. Die Siedlung erstreckt sich über terrassierte Kalksteinfelsen am Rand einer Schlucht, wobei Häuser und Kirchen direkt in die natürlichen Höhlen und Felswände gebaut wurden.
Die Höhlensiedlung wurde über Jahrtausende kontinuierlich bewohnt, bis die Regierung in den 1950er Jahren die Bewohner wegen unhygienischer Bedingungen umsiedelte. In den 1980er Jahren begann die Wiederbesiedlung und Restaurierung der verlassenen Viertel.
Einheimische Bäcker verkaufen traditionelles Matera-Brot, das in Holzöfen gebacken wird und bis zu zwei Wochen lang frisch bleibt. Viele ehemalige Höhlen wurden in Restaurants und Unterkünfte umgewandelt, wo Besucher die historische Architektur aus erster Hand erleben können.
Die Altstadt liegt auf einer Anhöhe und erfordert viel Gehen über steile Treppen und unebene Steinwege. Bequeme Schuhe sind notwendig, da die Straßen rutschig werden können, besonders nach Regen.
Über 150 Felsenkirchen befinden sich in den Höhlenbezirken, einige mit gut erhaltenen Fresken aus dem Mittelalter. Die Wassersammelsysteme aus gehauenen Zisternen und Kanälen versorgten einst Tausende von Bewohnern ohne externe Quellen.
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