Villa Litta, Barockville in Mailand, Italien
Villa Litta ist eine Barockresidenz in Mailand mit einer schlichten Fassade, die einen starken Kontrast zu den reich verzierten Innenräumen bildet. Die Wände und Decken der Haupträume sind mit Fresken und Rokoko-Ornamenten bedeckt, darunter Werke von Giuseppe Nuvolone.
Ein hoher Verwaltungsbeamter ließ diese Villa 1687 als Landresidenz außerhalb Mailands errichten. Im 18. Jahrhundert übernahm die Familie Litta das Anwesen und ließ die Gartenanlagen grundlegend umgestalten.
Die Villa war im 19. Jahrhundert ein Treffpunkt für Mailands Kunstelite und Schriftsteller. Menschen kamen hierher, um sich auszutauschen und über Kunst und Literatur zu sprechen.
Ein Besuch am Morgen ist empfehlenswert, da das natürliche Licht die Fresken in den Innenräumen am besten zur Geltung bringt. Die Räume folgen einer klaren Abfolge vom Eingang bis zu den privaten Gemächern, sodass man sich gut orientieren kann.
Obwohl die Villa heute mitten in der Stadt liegt, war sie ursprünglich eine Residenz auf dem Land, weit außerhalb von Mailand. Die Ausdehnung der Stadt im Laufe der Jahrhunderte hat sie vollständig in das Stadtgefüge eingeschlossen.
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