Church of Our Lady of Consolation, Gotische Kirche in Altomonte, Italien.
Die Kirche Unserer Lieben Frau der Tröstung ist der Dom von Altomonte, ein einziger langer Saal über lateinischem Kreuz mit zwei Seitenkapellen neben dem Chor. Die Fassade bewahrt ihre ursprünglichen Linien, flankiert von zwei Strebepfeilern und durch ein horizontales Gesims geteilt, mit einer kleinen verwitterten Madonna mit Kind im Tympanon unter den Wappen der Sangineto und Sanseverino. Der massige Glockenturm mit einem Biforienfenster ist das Werk kalabresischer Handwerker aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Die Kirche ersetzte einen normannischen Bau, der Santa Maria de' Franchis geweiht war (1070), und wurde mit Genehmigung Papst Clemens' VI. neu errichtet. Filippo Sangineto, Graf von Altomonte, ließ sie um 1340 erweitern, im selben Jahr, in dem Santa Chiara in Neapel eingeweiht wurde, deren künstlerische Auffassung sie nachahmt. Die Sanseverino erweiterten sie im 15. Jahrhundert, 1443 ging sie an die Dominikaner, die dort ein Kloster gründeten.
Die Kirche ist der Dom von Altomonte. 1443 ging sie an die Dominikaner über, die daneben ein Kloster gründeten; ihr Wappen erscheint noch auf der Altarverkleidung der Michaelskapelle neben dem vergoldeten Holzaltar von 1718. Die hölzernen Türflügel von 1580 stammen von lokalen Handwerkern.
Die Kirche liegt im historischen Zentrum von Altomonte und ist zu Fuß durch die Gassen erreichbar. Das ursprüngliche Portal aus dem 15. Jahrhundert wird in einem kleinen Museumsbereich links vom Eingang aufbewahrt, die stark beschädigte originale Rosette in einem angrenzenden Raum; für beide sollte man Zeit einplanen. Da sie aktiv als Gotteshaus genutzt wird, besucht man sie am besten außerhalb der Gottesdienste.
Der Glockenturm, in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts von kalabresischen Handwerkern errichtet, besitzt ein schlankes Biforienfenster. Die stark verwitterte originale Rosette wurde durch eine neuere Kopie ersetzt und wird in einem Raum neben der Kirche aufbewahrt. Die hölzernen Türflügel stammen von 1580 und wurden von örtlichen Kunsthandwerkern geschnitzt.
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