San Nicolao della Flue church, Kirchengebäude in Forlanini, Mailand, Italien
San Nicolao della Flue ist eine Kirche mit drei Schiffen, deren Mittelschiff durch geschwungene Betontragwerke höher emporragt als die Seitenschiffe. Schmale Fensteröffnungen erleuchten den Innenraum auf subtile Weise und schaffen eine besondere Lichtstimmung.
Ein erster Entwurf für die Kirche von 1962 stammte vom Zürcher Architekten Fritz Metzger und blieb unausgeführt. Der endgültige Bau wurde von Ignazio Gardella mit Anna Castelli Ferrieri entworfen und zwischen 1968 und 1970 errichtet, als die Bebauung des Forlanini-Viertels eine neue Pfarrei erforderte, die dem heiligen Nikolaus von Flüe, Schutzpatron der Schweiz, gewidmet wurde.
Die Kirche ist dem heiligen Nikolaus von Flüe, dem Schutzpatron der Schweiz, geweiht, weil das Anfang der 1960er Jahre entstandene Viertel Forlanini eine neue Pfarrei brauchte. Don Piero Carnelli, der erste Pfarrer, setzte die 134 Glasfenster von Pino Grioni und die zehn „Quadroni“ an den Seitenwänden durch; die Pfarrei gehört heute zur Seelsorgegemeinschaft Charles de Foucault.
Die Kirche liegt erhöht über der Straße und ruht auf einem hohen Sockel, der die Pfarreiräume und das Cinema Teatro Delfino enthält. Die Anlage öffnet sich zur Piazza Piero Carnelli, an der die wichtigsten öffentlichen Gebäude des Forlanini-Viertels stehen. Im Inneren dämpfen die 134 Glasfenster das Licht und fördern die Sammlung.
Die 134 Glasfenster von Maler Pino Grioni gingen auf don Piero Carnelli zurück, den ersten Pfarrer der Gemeinde und engen Freund des Künstlers. Grioni schuf auch die zehn „Quadroni" an den Seitenwänden sowie „Jerusalem nova", eine Leinwand auf Augenhöhe rund um den Betonzylinder des Aufzugs, die beim Eintreten zuerst ins Auge fällt.
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