Abbey of Santa Maria di Faifoli, Mittelalterliche Abtei in Montagano, Italien.
Die Abtei Santa Maria di Faifoli ist ein Benediktinerkloster in Montagano mit einer Fassade, die gotische Merkmale wie Spitzbögen und ein rundes Fenster über dem Haupteingang zeigt. Der Innenraum ist in drei Schiffe aufgeteilt, die von sechs quadratischen Säulen mit Rundbogen gestützt werden.
Das Kloster wird erstmals 1134 urkundlich erwähnt und hat eine wichtige Verbindung zu Pietro Angelerio, der später Papst Celestino V wurde und den Ort im Jahr 1230 besuchte. Diese Besuche zeigen die Bedeutung des Klosters in der regionalen Kirchengeschichte des Mittelalters.
Im Inneren befindet sich eine hölzerne Mariafigur namens dell'Incoronata, die zusammen mit weiteren religiösen Objekten den Raum prägt. Diese Kunstwerke zeigen, wie die Gemeinschaft die Kirche im Laufe der Jahrhunderte mit sakralen Schätzen ausgestattet hat.
Der Kirchenteil wurde 1998 an die Gemeinde Montagano übertragen und ist daher für Besucher erreichbar. Die räumliche Anordnung mit mehreren Schiffen erlaubt es, die unterschiedlichen Bereiche der mittelalterlichen Kirche zu erkunden.
Eine eingemeißelte Inschrift am linken Kapitell des Portals ist auf das Jahr 1263 datiert und dokumentiert direkt die architektonische Entwicklung des Klosters während des Hochmittelalters. Dies macht die Inschrift zu einem seltenen Zeugnis der damaligen Baugeschichte.
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