Villa Mariani, Hausmuseum in Bordighera, Italien.
Villa Mariani ist ein zweigeschossiges Wohnhaus in Bordighera mit Holzbalkonen, einem von dorischen Säulen gestützten Eingang und großen Fenstern, die viel Tageslicht hereinlassen. Das Gebäude sitzt auf einem etwa einen Hektar großen Gelände mit einem bedeutenden Garten.
Gräfin Fanshawe beauftragte den Architekten Charles Garnier 1885 mit dem Bau eines anfänglichen Hauses, das der Maler Pompeo Mariani 1909 erwarb und erweiterte. Diese Umwandlung in ein Künstlerdomizil prägte die Identität des Ortes nachhaltig.
Die Villa beherbergt das Künstleratelier La Specola, wo Originalgegenstände von Pompeo Mariani wie Werkzeuge und Möbel zu sehen sind. Hier zeigen sich auch seine Sammlungen von Teppichen, Porzellan und antiken Waffen, die seinen künstlerischen Blick widerspiegeln.
Die Villa liegt an der Via Fontana Vecchia und wird von der Fondazione Pompeo Mariani verwaltet, die geführte Touren durch das Haus anbietet. Besucher sollten bedenken, dass sich das Objekt in einer residentiellen Gegend befindet und die Besichtigungen organisiert ablaufen.
Der Garten beherbergt etwa 80 Olivenbäume, von denen einige zwischen 200 und 400 Jahre alt sind. Diese alten Bäume zogen bereits die Aufmerksamkeit von Claude Monet auf sich, als er 1884 das Gelände besuchte.
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