Cloître des Clarisses de Santa Chiara, Franziskanerkreuzgang in Neapel, Italien.
Der Kreuzgang der Clarissen von Santa Chiara ist ein Franziskanerkloster in Neapel mit zwei sich kreuzenden Säulengängen. Die Gänge werden von achteckigen Säulen gestützt und führen zu einem zentralen Garten mit Zitronenbäumen, während die Wände und Bänke durchgehend mit blau-gelben Keramikfliesen verziert sind.
Das Kloster wurde zwischen 1310 und 1340 unter dem Einfluss der gotischen Architektur erbaut. 1742 führte der Architekt Domenico Antonio Vaccaro umfangreiche Renovierungen durch, die die Struktur umgestalteten und das barocke Erscheinungsbild prägen, das man heute sieht.
Der Name Santa Chiara bezieht sich auf die heilige Klara von Assisi, die Gründerin des Ordens der Armen Klarissen. Die Besucher können heute sehen, wie die bunte Keramikdekoration und die Bänke mit Fliesen den Alltag im Kloster widerspiegeln.
Der Kreuzgang liegt im historischen Zentrum Neapels und ist zu Fuß erreichbar, mit vielen Parkplätzen und öffentlichen Verkehrsmitteln in der Nähe. Es empfiehlt sich, morgens zu kommen, da es tagsüber voller wird und die Hitze im Sommer intensiv sein kann.
Die achteckigen Säulen und kreuzförmigen Wege waren bewusst so gestaltet, dass sie eine symbolische Verbindung zur Kreuzigung schaffen. Diese architektonische Symbolik war für Ordensgemeinschaften typisch und half den Bewohnern, ihre geistige Praxis in den täglichen Bewegungen durch den Raum zu verkörpern.
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