Hermitage of Santa Maria del Cauto, Romanische Einsiedelei in Morino, Italien.
Die Hermitage Santa Maria del Cauto ist ein romanisches Kloster auf 1.173 Metern Höhe in der Nähe der Grenze zwischen den Regionen Abruzzen und Latium. Das Gebäude liegt innerhalb des Naturschutzgebiets Zompo lo Schioppo und befindet sich in einer bergigen, bewaldeten Umgebung.
Erste schriftliche Erwähnungen der Hermitage stammen aus dem Jahr 1174, als es einen Streit zwischen seiner Mönchsgemeinschaft und den Kanonikern der Kirche San Giovanni in Celano gab. Dieses Dokument zeigt, dass das Kloster bereits ein etabliertes religiöses Zentrum war.
Die Innenwände zeigen mittelalterliche Fresken mit Szenen aus dem Leben der heiligen Katharina von Alexandria und einem Porträt des heiligen Clemens von Rom. Diese Darstellungen verdeutlichen die religiöse Verehrung, die an diesem abgelegenen Ort gepflegt wurde.
Ein Besuch erfordert eine mehrstündige Wanderung auf dem Wanderweg 602b von Morino aus mit erheblicher Höhenerkennung durch das Naturschutzgebiet. Die Strecke ist anspruchsvoll und erfordert gute körperliche Fitness und angemessene Ausrüstung.
Die Struktur ist bemerkenswert darin, dass sie natürliche Felswände einbezieht und teilweise direkt in den Felsen geschnitzt ist. Das Tonnengewölbe und die kleine Apsis sind direkt in den Steinfelsen gearbeitet, was dieser Hermitage ihre ungewöhnliche physische Beschaffenheit gibt.
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