Sant'Ignazio, Bergkirche und Heiligtum in Pessinetto, Italien.
Sant'Ignazio ist ein Kirchengebäude auf einem Bergkamm oberhalb der Valli di Lanzo mit neoklassizistischer Architektur. Im Innern befinden sich zwei natürliche Felsformationen, wobei eine den Hauptaltar trägt und die andere eine Heiligenstatue beherbergt.
Die Kapelle wurde 1629 von Einwohnern der Gegend als Reaktion auf Wolfsanschläge erbaut, die in den Jahren zuvor mehrere Menschen getötet hatten. Später entwickelte sich der Ort zu einem etablierten Heiligtum mit einer neuen Kirche.
Der Schrein wird heute von der Gemeinde als Ort der Stille und des Gebets gepflegt und zieht Pilger an, die sich Zeit für innere Einkehr nehmen möchten. Besucher bemerken schnell, wie die schlichte Ausstattung und die Nähe zur Natur das Erlebnis prägen.
Der Standort auf der Bergspitze erfordert eine Wanderung bergauf mit guten Schuhen und etwas Ausdauer. Es empfiehlt sich, früh im Tag zu starten und genug Wasser mitzunehmen, da es dort oben wenig Schatten gibt.
Ein natürlicher Felsbrocken wurde so geschickt in die Kirchenarchitektur integriert, dass er als Grundlage für den Altar dient. Diese ungewöhnliche Lösung zeigt, wie die Erbauer die vorhandene Geologie akzeptierten statt sie zu verändern.
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