Ritten, Bergplateau in Südtirol, Italien.
Das Rittner Plateau ist ein Berggebiet in Südtirol, das sich über die südöstlichen Sarntaler Alpen erstreckt. Die Höhenlage variiert zwischen 900 und 2.260 Metern, wobei das Rittner Horn den höchsten Punkt bildet.
Das Plateau wurde erstmals in den Jahren 871-875 als Mons Ritanus erwähnt und entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert zu einem Sommerort für Bewohner von Bozen. Die Höhenlage machte es zu einer willkommenen Zuflucht vor der Sommerhitze in der Stadt.
Die Bevölkerung bewahrt starke Traditionen, die in Sprache, Architektur und Lebensweise sichtbar sind. Deutsche Namen und Dialekte prägen das Alltagsbild dieser alpinen Gemeinde bis heute.
Ein modernes Seilbahnsystem verbindet das Plateau mit Bozen und ermöglicht das ganze Jahr über Zugang von Oberbozen aus. Besucher sollten mit wechselhaften Wetterbedingungen rechnen und angepasste Kleidung für verschiedene Höhenlagen mitbringen.
In der Nähe von Oberbozen und Lengstein entstehen durch kontinuierliche Erosion natürliche Erdpyramiden, die wie Säulen mit Steinen auf ihrer Spitze aussehen. Dieses seltene geologische Phänomen zieht Besucher an, die diese ungewöhnlichen Formationen sehen möchten.
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