Santa Maria Assunta church, Religiöses Heiligtum in Riva del Garda, Italien.
Santa Maria Assunta ist die Pfarrkirche von Riva del Garda, die zwischen 1728 und 1742 nach einem Entwurf von Cipriano Tacchi neu errichtet wurde. Die Fassade an der Via Santa Maria hat zwei durch ein Gesims getrennte Ordnungen, vier korinthische Pilaster und einen geschwungenen Giebel; an der Basis passt sich eine Marmorverkleidung, deren Höhe von Norden nach Süden zunimmt, der Neigung des Platzes an. Der Innenraum ist einschiffig mit neun Barockaltären und polychromen Stuckarbeiten.
Die erste schriftliche Erwähnung dieser Kirche stammt aus dem Jahr 1106, was auf ihre lange Existenz in der Stadt hinweist. Die heutige Gestalt entstand durch eine umfassende barocke Umgestaltung, die 1728 begann.
Das Altarbild des Hochaltars, eine Giuseppe Craffonara, einem in Riva geborenen Maler, zugeschriebene Himmelfahrt Mariens, stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Inneren stehen neun Barockaltäre, die Wände sind mit farbigem Stuck überzogen. Der kleine Platz an der Südseite, die Piazzetta Craffonara, trägt den Namen dieses Malers.
Die Kirche liegt an der Via Santa Maria, hat einen Nebeneingang an der Nordseite und öffnet sich mit der Südseite zur kleinen Piazzetta Craffonara, die zur Via Mazzini und zur Via Lipella führt. Der Glockenturm steht getrennt auf der anderen Seite der Piazza Cavour: Es ist der ehemalige Torturm San Michele. Der Marmorsockel der Fassade steigt von Norden nach Süden an, um dem Gefälle des Platzes zu folgen.
Der Glockenturm steht nicht an der Kirche, sondern auf der anderen Seite der Piazza Cavour: Es ist der frühere Torturm San Michele, der nach dem Kirchenbau zum Campanile umgenutzt wurde. Seine vier Glocken goss 1920 die Gießerei Cavadini in Verona.
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