Fiume e Fonti del Clitunno, Naturschutzgebiet in der Provinz Perugia, Italien.
Der Clitunno mit seinen Quellen bildet ein Schutzgebiet mit klarem Wasser, das von Trauerweiden und Pappeln umgeben ist. Das Gebiet erstreckt sich entlang der alten römischen Straße Via Flaminia und umfasst mehrere natürliche Wasserbecken.
Die Quellen waren in römischen Zeiten schiffbar und dienten als wichtige Wasserstraße. Ein Erdbeben im 5. Jahrhundert verringerte den Wasserfluss erheblich und veränderte die Natur des Ortes.
Die Stätte war in der Antike dem Gott Clitunno geweiht und Menschen kamen hierher, um Orakel zu befragen. Der Ort zog Besucher an, die nach spiritueller Führung suchten.
Das Gelände ist entlang der Via Flaminia zwischen Spoleto und Foligno leicht zu erreichen und verfügt über kostenlose Parkplätze. Die klaren Wasseradern laden zu Spaziergängen und zur Beobachtung der Natur ein.
Das Wasser behält das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von etwa 12 Grad Celsius. Interessanterweise zeigt der Wasserspiegel und die Durchflussmenge eine merkwürdige Verzögerung von etwa 5 bis 6 Monaten gegenüber dem Niederschlagsmuster.
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