Villa Montalto Peretti Massimo, Renaissance-Villa nahe dem Termini-Bahnhof, Rom, Italien.
Villa Montalto war ein Renaissancepalast auf dem Esquilin-Hügel in Rom, entworfen vom Architekten Domenico Fontana mit großzügigen Gärten und Springbrunnen. Das Gebäude erstreckte sich über mehrere Grundstücke und war mit dekorativen Elementen ausgestattet, die typisch für die Architektur jener Zeit waren.
Der Kardinal Montalto, der später Papst Sixtus V wurde, ließ die Villa Ende des 16. Jahrhunderts errichten und machte sie zur größten privaten Residenz innerhalb Roms. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert niedergerissen, um Platz für die Eisenbahninfrastruktur zu schaffen.
Der Name geht auf Kardinal Montalto zurück, den späteren Papst Sixtus V., dessen Familie das Anwesen prägte. Die Villa verkörperte den Lebensstil der römischen Oberschicht mit ihren ausgedehnten Gärten und Brunnen, die damals das Bild der Stadt mitgestalteten.
Von der ursprünglichen Villa selbst ist heute nichts mehr zu sehen, doch ein verlegter Springbrunnen aus der Anlage befindet sich in der Nähe von San Pietro in Montorio. Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, kann die Gegend um den Bahnhof Termini erkunden, wo die Villa einst stand.
Die Villa wurde zwischen 1576 und 1588 von Camilla Peretti aufgebaut, einer bemerkenswerten Frau, die sich Grundstücke beschaffte und damit eine seltene Investition von Frauen in Immobilien während der Renaissance darstellte. Diese Rolle als Bauherrin war für die Zeit ungewöhnlich und zeigt den Einfluss einzelner Frauen auf die römische Stadtentwicklung.
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