Zattere "A", Fährstation in Dorsoduro, Venedig, Italien.
Zattere A ist ein Fähranleger im Stadtteil Dorsoduro an der Giudecca-Bucht mit zwei Anlegeplattformen für Wasserbusse und einem separaten Pontonanleger für Flughafen-Schnellboote. Die Infrastruktur ermöglicht gleichzeitige Abfahrten verschiedener Bootslinien und bietet direkten Zugang zu mehreren Stadtteilen Venedigs.
Der Standort entstand 1519 als Anlegestelle für Holzlieferungen, die für Venetiens Schiffbau und Stadtentwicklung benötigt wurden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde dieser Hafen von einem Holzumschlagplatz zu einer modernen Verkehrsdrehscheibe für die urbane Mobilität umgewandelt.
Der Name Zattere stammt von den Holzflößen (zattere), die hier einst anlegten. Die Haltestelle bedient die Gesuati-Kirche, die ab 1726 von den Dominikanern neu errichtet wurde; ihr von Tiepolo gemaltes Deckengemälde zeigt das Leben des heiligen Dominikus. In der Nähe steht Santa Maria del Rosario, genannt Gesuati, mit Werken von Tiepolo und Piazzetta.
Zattere A hat zwei Plattformen und einen eigenen Ponton für Flughafenboote; prüfen Sie vor dem Einsteigen, welchen Anleger Ihre Linie nutzt. Die Haltestelle liegt ungeschützt am Canale della Giudecca, bei Regen oder starkem Wind gibt es kaum Schutz. Actv-Automaten stehen bei den Plattformen, der angrenzende Kiosk verkauft ebenfalls Fahrkarten.
Der Steg für die Flughafenboote ist von den zwei Vaporetto-Stegen getrennt, sodass Reisende ohne Vermischung mit Fahrgästen der Stadtlinien einsteigen. Die Anlegestelle liegt bei der Kirche Gesuati, deren Kloster dem unter Napoleon aufgehobenen Dominikanerorden gehörte.
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